Datendigitalisierung in der Betriebsstätte Groß Hehlen: Mehr Licht, mehr nutzbarer Raum und mehr Barrierefreiheit
Die Celler Werkstätten der Lebenshilfe Celle am Standort Groß Hehlen zeigen ihre Betriebsstätte in neuem Glanz. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen erstrahlen die Räumlichkeiten im Erdgeschoss ab sofort noch bedarfsgerechter, barrierefreier, offener, praktischer und deutlich heller.
Das Besondere an diesem Projekt ist die enge Einbindung des Teams vor Ort: Die Ideen und Wünsche für die Umgestaltung stammten direkt von den Beschäftigten und Mitarbeitenden. Gemeinsam im Team wurden die Pläne erarbeitet und umgesetzt, um ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle rundum wohlfühlen und optimal arbeiten können.
Insbesondere der Umbau der barrierefreien Toilette mit einer automatschen Schiebetür stößt auf große Begeisterung, da hiermit der selbständige Toilettengang für Rollstuhlfahrer erleichtert wird.
Dieser erste Schritt der Umbaumaßnahmen betraf vor allem die Abteilung Datendigitalisierung.
Dort ist nun ein heller, offener Arbeitsbereich entstanden, der den Beschäftigten Entfaltungsfreiheit bietet, Platz für moderne Maschinen und Anlagen beinhaltet und wichtige Rückzugsorte für Gespräche bereithält. Der Bauabschnitt bildet den ersten Auftakt mehrerer geplanter Umbauarbeiten, die schrittweise zur weiteren Verbesserung der Arbeitsbedingungen am Standort Groß Hehlen beitragen sollen.
Räumliche Gegebenheiten für mentale Gesundheit und Wohlbefinden
Bei der Umgestaltung wurde ein besonderes Augenmerk auf die räumlichen Bedürfnisse von Menschen mit psychischen Belastungen gelegt. Für ein gesundes Arbeitsumfeld spielen Reizreduktion und klare Strukturen eine entscheidende Rolle. Die helleren Räume mit durchdachten Lichtkonzepten und freundlichen Farbgestaltungen fördern die Konzentration und mindern Stressfaktoren.
Blick in die Geschichte: Von der Arbeitshalle zur modernen Betriebsstätte
Die Betriebsstätte Groß Hehlen blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Ursprünglich wurde das Objekt als „Zukunft Arbeit Celle“ (ZAC) gemeinsam mit einem Kooperationspartner betrieben. Im Laufe der Jahre übernahm die Lebenshilfe Celle den Standort komplett in Eigenregie und entwickelte ihn kontinuierlich weiter. Nach einem schweren Sturmschaden im Februar 2022, der langwierige Instandsetzungen erforderlich gemacht hatte, markiert die jetzige Neugestaltung ein neues Kapitel in der Standortgeschichte.
Während der jetzigen Bauphase war das gesamte Team gefordert: Über drei Wochen mussten Arbeitsplätze häufig gewechselt werden, Pausen wurden versetzt gemacht und Baulärm erschwerte die Konzentration. Die Mühen und Einschnitte haben sich aber gelohnt, so sehen es jedenfalls die Beschäftigten in der Datendigitalisierung. Nachdem sich alle auf die Veränderungen und neuen Gegebenheiten eingelassen haben, hat sich wieder das emsige Treiben in der Archivierung und Digitalisierung von Daten eingestellt.
Die Bereitschaft den Blick nach vorne zu richten, ist im gesamten Team spürbar. Doch von einer Sache wollte man sich nicht trennen: Das „ZAC“, wie die Betriebsstätte von allen Beteiligten genannt wird, soll auch weiterhin so heißen. Bei der Neudefinition der Initialen war man erfinderisch: Kundinnen und Kunden werden nun empfangen im
„ZAC – Zweirad & Archivierungscenter“
In der kommenden Zeit setzt die Lebenshilfe Celle die schrittweise Erneuerung fort: Weitere Bereiche wie die Fahrrad-Werkstatt, die Sozialräume sowie die Entsiegelung des Außenbereichs sind bereits in Planung und die Umsetzung folgt im Laufe der nächsten Monate und Jahre.














