Unter dem klaren Motto „STARK! SOZIAL! GERECHT!“ haben am 10. Juni tausende Menschen in Hannover ein
unüberhörbares Zeichen für den Erhalt des Sozialstaates gesetzt. Mittendrin: Eine Delegation der Lebenshilfe Celle, vertreten durch Mitglieder der Geschäftsleitung und des Betriebsrates.
Gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Sozialverbänden, Gewerkschaften und der Lebenshilfe Niedersachsen zog das Celler Team zum Platz der Menschenrechte vor dem Neuen Rathaus. Anlass des Großprotests war die zeitgleich stattfindende Gesundheitsministerkonferenz.
Im Fokus des Protests standen die drohenden Kürzungen und Einsparungen im sozialen Sektor und dem Gesundheitswesen, die insbesondere auch die Eingliederungshilfe für Menschen mit Beeinträchtigung hart treffen könnten. Die Vertreter der Lebenshilfe Celle machten gemeinsam deutlich:
- Volle Refinanzierung sichern:
Tarifliche Löhne und steigende Kosten müssen gegenfinanziert werden. - Teilhabe ist kein Luxusgut:
Einsparungen dürfen nicht zulasten der Rechte von Menschen mit Beeinträchtigung gehen. - Arbeitsbedingungen stärken:
Kürzungen gefährden nicht nur die Versorgung der Klienten, sondern belasten auch die Fachkräfte in den Einrichtungen.
„Wenn im System der Eingliederungshilfe der Rotstift angesetzt wird, trifft das die schwächste Gruppe unserer Gesellschaft und diejenigen, die sie tagtäglich begleiten. Wir waren in Hannover, um der Politik klarzumachen: Qualität, Inklusion und faire Arbeitsbedingungen sind nicht verhandelbar!“, so Geschäftsführer Nico Lauerwald.
Der lautstarke Protest von über 7.000 Teilnehmenden hat gezeigt, wie groß der Zusammenhalt in der Soziallandschaft ist. Die Lebenshilfe Celle wird sich auch weiterhin auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass der Sozialstaat stark bleibt und Kürzungen konsequent abgewendet werden.